Gehmeditation an öffentlichen Plätzen im Rahmen der Klimakrise

YOGA FOR FUTURE WalkIN

Unsere Gesellschaft steht vor einer großen, ökologisch -sozialen Transformation. Diese wird sich politisch und wirtschaftlich vollziehen und von vielen privaten Herausforderungen begleitet sein.

Wie wunderbar, dass wir viele der erforderlichen Qualitäten bereits über Yoga üben dürfen:)

Über Innehalten und achtsames Gewahrsein lernen wir loszulassen, zu entschleunigen, ein bescheideneres und zugleich intensiveres Leben zu leben - CO2 spart sich ganz selbstverständlich, quasi nebenbei ein.

Um neben unseren Aktivitäten in Yogastudios und anderen Communitys auch im öffentlichen Raum zu arbeiten, ist mir das Element der Gehmeditation* in den Sinn gekommen.

Diese ist in der Lage die erforderliche kulturelle und spirituelle Haltung auf bestechend einfache Weise zu visualisieren.

Jede*R kann mitmachen. Es handelt sich um ein Format, das jederzeit und überall realisiert werden kann.

 

Wir setzen die Gehmeditation in die Zentren unserer Städte.

Schritt für Schritt verlangsamen die Meditierenden und kommen bei sich an, erfahren Freude in der Langsamkeit, Erleichterung. Sie gewinnen Abstand zu Aggressivität und Gier, Basis für eine friedliche gesellschaftliche Veränderung.

Sie Kontrastieren zu dem konsumgemachten Stress, der um sie herum herrscht.

 

*Die Gehmeditation stammt aus der Buddhistischen Tradition und wird heute auch im Yoga praktiziert. Besondere Bekanntheit hat sie über den vietnamesischen Mönch Tich NahThan erfahren. Dieser hat sich immer wieder mit der Haltung des friedlichen Widerstandes den Ungerechtigkeiten dieser Welt zugewandt.

 

Deine Vorbereitung:

Probiere die Gehmeditation zunächst in einem geschützten Rahmen aus.

Suche Dir Gleichgesinnte. Verabredet Euch zu einer Gehmeditation in der Öffentlichkeit.

Tragt Kleidung, die mittels Slogan auf den Inhalt Eurer Gehmeditation aufmerksam macht.

Z.B. Die Zukunft beginnt mit Dir – slow down and save the planet.

Melde die Gehmeditation vor Ort an ( Vorlauf 2 Werktage)

Sei ganz bei Dir, bleibe zunächst in der Nähe anderer Gehmeditierender, es kann sein, dass manche Passante*Innen aggressiv reagieren.

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